Standboßeln

Standboßeln

Das Standboßeln
ist eine Disziplin die bei Nationalen und Internationalen Ausscheidungen, wie zum Beispiel Preisboßeln, beim HV-Fest und beim UV-Fest oder auch Deutsche Meisterschaft und Europameisterschaft ausgeübt wird.

Boßel
eine 500 g schwere, mit Blei gefüllte, Holzkugel

Ablauf
Das Standboßeln ist ein Wettkampf, bei dem jeder Werfer drei Würfe in eine abgesteckte Bahn werfen muss.

Wurftechnik
Die Wurftechnik ähnelt der beim Discuswurf.
Der Werfer läuft an und dreht sich vor dem Abwurf einmal um die eigene Achse, die Boßel wird mir ausgestrecktem Arm im 45° Winkel nach oben vorwärts geschleudert.
Alle drei geworfenen Boßeln müssen in diesem Sektor landen, sonst kommt es zu keiner Wertung bei der Einzelmeisterschaft. So hat auch ein nur durchschnittlich guter Boßler die Chance auf einen Sieg.

Wertung
Es wird in verschiedenen Altersklassen bewertet:
Klasse 1 – 15 bis einschl. 16 Jahre
Klasse 2 – 17 bis einschl. 18 Jahre
Klasse 3 – 19 bis einschl. 29 Jahre
Klasse 4 – 30 bis einschl. 39 Jahre
Klasse 5 – 40 bis einschl. 49 Jahre
Klasse 6 – 50 bis einschl. 59 Jahre
Klasse 7 – 60 bis einschl. 69 Jahre
Klasse 8 – 70 bis einschl. 79 Jahre
Klasse 9 – über 80 Jahre

Besonders gute Werfer werden geehrt mit der
bronzenen Nadel für 210 m
silbernen Nadel für 225 m
goldenen Nadel für 240 m
goldenen Nadel mit Eichenlaub für 255 m
goldenen Nadel mit Brillant für 270 m

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