Straßenboßeln

Straßenboßeln

Das Straßenboßeln
ist eine Disziplin die bei Nationalen und Internationalen Ausscheidungen, wie zum Beispiel Preisboßeln, beim HV-Fest und beim UV-Fest oder auch Deutsche Meisterschaft und Europameisterschaft ausgeübt wird. Die besten Boßler können in 10 Würfen gut 2000 Meter werfen.

Boßel
eine 800 g schwere Eisenkugel

Ablauf
Beim Straßenboßeln treten in der Regel mehrere Werfer abwechselnd gegeneinander an, die als Wurfstrecken vor allem öffentliche Straßen benutzen. Ziel ist es mit den (i. d. Regel 10) Würfen eine möglichst weite Strecke zurückzulegen. Jeder Werfer muss von dem Punkt aus werfen, wo sein Boßel zuletzt liegen geblieben ist.

Wurftechnik
Die Technik ähnelt der beim Kegeln und ist daher wesentlich leichter zu lernen. Der Werfer läuft an und nimmt vor dem Wurf den Wurfarm einmal weit nach hinten um dann mit größtmöglichem Kraftaufwand nach vorn zu schnellen.

Wichtig
Wichtig beim Straßenboßeln ist die Beschaffenheit der Strecke. Der Werfer muss Gefälle, Kurven, Spurrillen und ähnliches optimal ausnutzen, um möglichst weit zu werfen und um zu verhindern, dass die Bosselkugel außerhalb der Begrenzung beispielsweise in einem Graben landet.