Feldkampf

Feldkampf

Der Feldkampf
ist die traditionelle Art in den Wintermonaten an der Schleswig- Holsteinischen Westküste zu boßeln, deswegen auch Eisboßeln genannt.

Boßel
eine 500 g schwere, mit Blei gefüllte, Holzkugel

Ablauf
Beim Feldkampf treten zwei Mannschaften gegeneinander auf Feldern, Wiesen oder an Deichen an, vor Beginn werden Bahn, Regelarien und „Rolle“ (Mannschaftsaufstellung) festgelegt.
Die Wurftechnik ist die des Standboßelns.
Abwechselnd stellen die Mannschaften nun ihren jeweiligen Werfer auf, der von dem Punkt aus wirft, wo die Boßel nach dem Ausrollen seines Mannschaftsvorgängers liegen geblieben ist.
Die jeweils zurückliegende Kugel wird im weiteren Verlauf zuerst geworfen. Gelingt es der zurückliegenden Mannschaft erneut nicht, an der gegnerischen Kugel vorbeizuwerfen, erhält der Gegner einen Schott.
Gewonnen hat die Mannschaft mit den meisten Schotts und Metern.
Wenn drei Kämpfe hintereinander gegen dieselbe Mannschaft verloren wurden, erhält die Gewinnermannschaft von den Verlierern eine „goldene Boßel“ als Anerkennung.
Die Feldkämpfe dienen der Geselligkeit von Alt und Jung, der Pflege des Traditionssports Boßeln und der plattdeutschen Sprache.

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