BV K-Bund – BV St. Peter-Ording

Am Samstag 23.02.13 boßelten wir mit 22 Mann gegen K-Bund. Wir mussten auf 5 Stammkräfte verzichten und so war es kein Wunder, dass der K-Bund als Favorit ins Rennen ging.
Durch taktische Umstellungen wollten wir versuchen gut in den Kampf zu kommen und die Boßel möglichst flach auf den gefrorenen Steig zu setzen. Dies gelang aber leider nicht, da wir unsere Boßel immer links oder rechts dort hin warfen, wo es nicht lief. Da der BV K-Bund anfangs auch damit Schwierigkeiten hatte die Ideallinie zu finden, konnten wir den 1. Durchgang noch ausgeglichen gestalten. Aber dann traf der K-Bund besser und sackte sich erst einmal 3 Schott ein. Als dann unsere beiden Ältesten Wolfgang Rohde und Halli Kraus, sowie Bernd Johannsen gleich hinterher mal zeigten, wie man richtig trümmelt, war es leider schon zu spät. K-Bund musste zwar noch 2 Schott ausziehen, aber wir verloren den Kampf mit 1 Schott und 25 m.

Lüch Op Jürgen

BV St. Peter-Ording – BV Oldenswort

Erst einmal möchte ich mich im Namen des Vorstandes bei Euch bedanken dass Ihr dieses Jahr uns so gut zur Fahne steht. Vielen Dank!

Am 16 Februar um 13 Uhr trafen wir uns am Böhler Deich um den Feldkampf gegen den BV Oldenswort durchzuführen.
Wir boßelten nur mit 18 Mann, da der BV Oldenswort um 11 Uhr noch zwei Absagen hinnehmen musste.

Wie schon fast gewohnt kamen wir gut mit den ersten 3 Nummern aus den Startlöchern und konnten den Oldenswortern früh den Schneid abnehmen. Dann aber kamen wir mit einem Bleier von unserer Nr. 4 an die Reetkante wo wir erst mit Nummer 7 wieder heraus kamen. Das hat uns den erboßelten Vorsprung gekostet. Aber durch einen Pudel auf Oldensworter Seite kamen wir wieder nach vorne so das wir an Nummer 9 unser erstes Schott bekamen.
Oldenswort kam durch einen schlechten Wurf an die Reetkante und stellte dort fest dass es schön gefroren war, so boßelten sie immer schön an der Wasserkante entlang – mit Erfolg. Die Boßel lief wie nichts Gutes. So kam es wie es kommen musste, an Nummer 15 setzten wir unser Schott wieder ein und kamen auch noch ins Hintertreffen.
Aber wie schon oben erwähnt konnten wir uns auf unseren Anfang verlassen und kamen dann wieder in Front. Von nun an ließen wir nichts mehr anbrennen, bekamen wiederum an Nr. 9 und auch an Nr. 16 ein Schott. Doch durch einen nicht so tollen Wurf unserer Nr.17 mussten wir ein Schott wieder einsetzen und lagen dann ca. 25m Vorne. Nun sollten die beiden Nr. Letzt zeigen was geht.

Die Nummer 18 von Oldenswort, als guter Feldbossler bekannt, warf nach Feldbosselmanier halb hoch, setzte die Kugel bei ca. 50 m auf und dann ging die Kugel ab wie eine Rakete. So, nun musste unsere Nr. Letzt zeigen was er kann. Die Oldensworter Kugel lag ungefähr bei 82 Metern.
Wir wollten ja unbedingt das Schott mit nach Hause nehmen.
Dennis lief an – die Spannung war riesengroß. Er warf einen Superwurf. Stellte sich nur die Frage ob das langt?
Die Boßel schlug 5 Meter vorher auf und lief dann noch 25m. So gewannen wir mit einem Schott und 22 Metern.

Lüch op

S. Flor

BV St.Peter-Ording – BV Tönning

Bedingt durch einige Absagen, konnte Tönning leider nur 19 Mann stellen. Wir hatten an diesen Tag fast alle Mann zur Verfügung.

Tönning konnte anfangs noch gut mithalten, aber Ende des ersten Durchgang bekamen wir dann das erste Schott. Unseren Vorsprung bauten wir kontinuierlich aus, bekamen an Nr. 10 im 2. Durchgang das 2. Schott, und gewannen verdient mit 2 Schott und 45 m die goldene Kugel gegen den BV Tönning.

BV St. Peter-Ording – BV Tating

Durch krankheitsbedingte Absagen konnte der BV Tating leider nur 20 Mann stellen. Wir konnten dagegen aus dem Vollen schöpfen. Das war schon mal ein Vorteil für uns. Dann kam noch dazu, dass Tating von Anfang an einige schwache Würfe hatte und wir auch mehr Glück mit dem Laufen der Boßel auf dem doch teilweise sehr schwierigen Gelände hatten. So war es dann auch kein Wunder, dass wir insgesamt 6 Schott bekamen, und nur eins wieder einsetzen mussten.

Am Ende gewannen wir völlig verdient mit 5 Schott und 16 m die goldene Boßel.

So mancher Boßler hat ganz schön gefroren.

Lüch op

J. Niehus

BV Heverbund – BV St. Peter-Ording

Am Sa. 19. Januar gegen 13:30 Uhr warfen wir über Land in Osterhever – an de Kömdiek- mit 22 Mann auf jeder Seite an.

Wir mussten mit Hossi Kiepke, Torben Gloe und Tobias Thomsen 3 Stammkräftze ersetzen. Aber dafür waren Marten Heldt und Martin Jensen, der nun wieder in St.Peter wohnt, mit dabei. Von Nr. 1 an warfen beide Seiten den ganzen Feldkampf ohne nennenswerte Pudel sicher durch. Wir bekamen zwar im ersten Durchgang bei Nr. 7 ein Schott, welches wir wenig später wieder einsetzen mussten, aber es sollte das einzige im ganzen Kampf bleiben. So war es auch kein Wunder, dass keine der beiden Mannschaften sich einen größeren Vorsprung erbosseln konnten und wir bei Nr. Letzt vor einem Graben fast vor einem Stock lagen.Die Nummer Letzt von Heverbund, Heiko Voß, musste zuerst und warf mit sehr viel Druck in die letzte Fenne, wo eigentlich nichts mehr lief. Aber seine Kugel lief noch 3 Acker und so musste Dennis mit dem letzten Wurf mal wieder alles geben, um noch den Sieg rauszuholen. Dennis warf einen sehr guten Flüch über die Fahne in die Bahn, aber die Kugel war sofort tot. Wäre sie nur einmal gesprungen, hätten wir mit ein paar Meter gewonnen. Aber so verloren wir mit 8 m die goldene Kugel an den BV Heverbund.

Glückwunsch, sie waren mal dran, wie man so schön sagt. Denn vor 8 Jahren war es an gleicher Stelle umgekehrt, und wir gewannen damals mit 1 m Vorsprung Gold.

Jürgen Niehus

BV Garding – BV St. Peter-Ording

Obwohl wir die beiden Stammkräfte Michael Steinberg und Swenn Martens ersetzen mussten, konnten wir 25 Mann gegen Garding stellen. Bei herrlichem Frostwetter boßelten wir an Deich von Kaltenhörn, der oberhalb des Deichfußes weich und unterhalb gefroren war. So blieben dann die Würfe der ersten Nummern dort liegen, wo sie aufkamen. Durch einen etwas überzogenen Wurf kamen wir dann nach unten, wo es lief. Garding folgte, und dann versuchten natürlich beide Mannschaften dort zu bleiben. Dies gelang auch und durch flaches Werfen konnten auch die älteren Boßler von uns, mit Trüll richtig weite Würfe machen.

Im ersten Durchgang bekamen wir dann an Nummer 14 ein Schott, welches wir aber kurze Zeit später wieder einsetzen mussten. Aber wir blieben immer ca. 20 – 30 m vorn. Mitte des 2. Durchgangs überschlugen sich dann die Ereignisse. Bedingt durch einen Generalpudel der Gardinger bekamen wir an Nr. 11 und an Nr. 13 2 Schott und hatten auch noch 30 m Vorsprung. An Nr. 14 hatten wir dann unsererseits einen Generalpudel und Garding setzte im Gegenzug durch Torben Hems, der aus der Schlickkante warf, einen unglaublichen Wurf auf den harten Boden, der so weit lief, das wir nach Einsatz beider Schotts immer noch hinten lagen. Nun waren die letzten Nummern gefragt. Auf beiden Seiten wurde nun konzentriert geboßelt und jeder überlegte, wie er nun boßeln sollte, hoch oder flach ansetzen, dass war nun die Frage.

Leider bekam Stefan Flor seinen Wurf an Nr. 24 nicht so hin wie erhofft, und so lagen wir vor dem letzten Wurf ca. 21 m hinten. Nun kam es also auf die letzten beiden Werfer an. Dennis Niehus oberhalb der Frostgrenze gegen Uwe Michalski, als sicherer, guter und mit allen Wassern gewaschener Boßler bekannt, der unten vor der härteren Bahn stand. Da die Bahn 30 m von der Deichkrone war, sollte Dennis unbedingt versuchen, so weit wie möglich in die Bahn zu werfen, so dass wir vielleicht noch eine Chance haben würden. Und dies gelang Dennis mit Bravur. Mit einen sensationellen Flüch von ca. 80 m, setzte Dennis den Wurf dahin, wo er hin musste. Nun war Uwe an Zug. Uwe entschied sich für einen halbhohen Wurf der auch zum Trüll kam. Und seine Boßel rollte ca. 7 bis 8 m weiter, als die von uns.

Außer mir, glaubte nun keiner mehr, dass wir vielleicht doch noch gewonnen haben könnten. Aber Garding lag ja nun mal ein ganzes Stück weiter aus der Bahn als wir. Daher ließ ich mich nicht entmutigen und bestand auf Ausmessen. Hatten wir doch 2010 gegen den K-Bund eine ähnliche Situation, bei der uns damals Peter Flor zum Messen ermutigte, und wir tatsächlich noch mit 40 cm gewonnen hatten.

Da ich aber mal wieder mein eigens hierfür 2010 angeschafftes 50m – Maßband vergessen hatte, wurde von den Schiedsrichtern zunächst zu Fuß gemessen. Und siehe da, zu jeder Boßel hatten sie 62 Schritte gemessen. Nun musste also doch ein Maßband her. Sigi Jungnickel hatte nach einiger Zeit (es wurde schon dunkel) in seinem Auto noch ein 10 m – Maßband gefunden und so wurde erneut gemessen. Nun aber ganz genau. Totenstille am Deich.

Und dann zu unserer Freude hatten wir mit 2,60m gewonnen. Wir umarmten uns und nahmen die sportlich fairen Glückwünsche der Gardinger entgegen. Kompliment an die Schiedsrichter, die die Sache ganz ruhig und fachlich korrekt durchführten.

Die Feier bei uns im Sportheim zusammen mit den Gardinger endete übrigens gegen Mitternacht unentschieden.

J. Niehus